Bauunternehmen Gütersloh

Ein Bauunternehmen ist ein Unternehmen, das Bauleistungen ausführt. Bauunternehmen können sowohl auf eigenem als auch auf fremdem Grund tätig werden. Insbesondere große Bauunternehmen bieten neben den Ausführungsleistungen auch Planung und weitere umfassende baubezogene Leistungen an.

Maurerarbeiten

Ein Maurer ist ein Bauhandwerker, dessen namensgebende Kerntätigkeit die Erstellung von Mauern ist. Der Maurer ist der Hauptberuf des Rohbaues. Daher führt er bei kleineren Bauprojekten (Einfamilienhäuser) meist auch Beton-, Stahlbeton, Estrich- und Putz- sowie Abdichtungs- und Entwässerungsarbeiten aus. Im Zuge der fortschreitenden Arbeitsteilung im Bauwesen, haben sich für viele Teile des breiten Berufsbilds des Maurers zusätzlich Spezialisten mit engerem Berufsbild entwickelt, die vorwiegend auf größeren Baustellen tätig sind. In der dreijährigen Berufsausbildung werden neben den für die Ausführung von gemauerten und aus Stahlbeton hergestellten Bauteilen benötigten handwerklichen Kenntnissen auch Kenntnisse in Putz- und Estrich- und Gerüstarbeiten vermittelt. Im Rahmen der Stufenausbildung Bau erhält der angehende Maurer auch Grundkenntnisse im Fliesenlegen und der Zimmererarbeiten. Der schulische Teil der Ausbildung vermittelt zudem das benötigte Wissen über die richtige Ausführung von Baukonstruktionen, bzgl. des Feuchteschutzes und der Wärmedämmung von Gebäuden und nicht zuletzt der Sicherheit am Arbeitsplatz. Ziel der Lehre ist dabei die Fähigkeit einen Rohbau nach Plan von der Kellersohle bis unter den Dachstuhl korrekt ausführen zu können und dabei die Schnittpunkte mit anderen Gewerken (Zimmerer, Stukkateur, Heizungsbauer usw.) zu beachten.

Rohbau

Als Rohbau bezeichnet man im Bauwesen ein Bauwerk, dessen äußere Kontur bereits fertig gestellt ist, das jedoch noch keinerlei Ausbau des Inneren erfahren hat. Bis auf wenige Ausnahmen ist die Nutzung eines Rohbaus als Bauwerk nicht möglich. Die DIN 276 "Kosten im Hochbau" beinhaltet die Kostenermittlung im Hochbau.Bestandteil sind die Kostengruppen, die auch den Rohbau betreffen. Nach der Fertigstellung des Rohbaus wird in der Regel ein Richtfest gefeiert. Im Fahrzeugbau wird als Rohbau häufig die starre, unlösbar miteinander verbundende (metallische) Karosseriestruktur (Skelett) eines Kfz genannt, ohne jegliche Anbauteile (Innenverkleidung, Verglasung

Beton- und Stahlbetonarbeiten

Beton ist ein künstliches Gestein aus Zement, Betonzuschlag (neu: Gesteinskörnung) (Sand und Kies oder Splitt) und Wasser. Er kann außerdem Betonzusatzstoffe und Betonzusatzmittel enthalten. Der Zement dient als Bindemittel, um die anderen Bestandteile zusammenzuhalten. Die Festigkeit des Betons entsteht durch Auskristallisierung der Klinkerbestandteile des Zements, wodurch sich kleinste Kristallnadeln bilden, die sich fest ineinander verzahnen. Das Kristallwachstum hält über Monate an, sodass die endgültige Festigkeit erst lange nach dem Betonguss erreicht wird. Es wird aber, wie in der DIN 1164 (Festigkeitsklassen von Zement), angenommen, dass bei normalen Temperatur- und Feuchtigkeitsbedingungen nach 28 Tagen die Normfestigkeit erreicht ist. Beton kann zwar hohen Druck aushalten (40 MN/m² und mehr; entspricht ca. 250 Kleinwagen auf einem DIN A4-Blatt!), versagt aber schon bei niedrigen Zugbeanspruchungen (4 MN/m² und weniger). Trotzdem würde ein Betonstab, auf Zug nur durch sein Eigengewicht belastet, erst bei ungefähr 160 m Länge reißen. Beton wird daher im Hochbau und im Tiefbau häufig in Zusammenhang mit Betonstahl als Stahlbeton bzw. mit Spannstahl als Spannbeton verwendet. Bei diesem Verbundbaustoff übernimmt der Beton vor allem Druckkräfte und der vom Beton umhüllte Stahl vor allem Zugkräfte. Das künstliche Gestein Beton hat zwei besondere zeitabhängige Eigenschaften. Erstens erfährt es durch die Austrocknung eine Volumenabnahme bzw. Verkürzung, was als Schwinden bezeichnet wird. Der größte Teil des Wassers wird jedoch als Kristallwasser gebunden. Beton trocknet also nicht, vielmehr bindet er ab, d. h., der zunächst dünnflüssige Zementleim (Zement + Wasser) steift an, erstarrt und wird schließlich fest, je nach Zeitpunkt und Ablauf der chemisch-mineralogischen Reaktion des Zements mit dem Wasser, der Hydratation. Durch das Wasserbindevermögen des Zementes kann der Beton, im Gegensatz zum gebrannten Kalk, auch unter Wasser erhärten und fest bleiben. Zweitens verformt es sich unter Last, das sogenannte Kriechen. Der Frischbeton wird heutzutage meist mit Autobetonpumpen oder Kränen zur Einbringstelle gefördert.
Stahlbeton , ein künstlicher Baustoff, ist ein Verbundwerkstoff aus den beiden Komponenten Beton und Bewehrungsstahl. Beton hat eine relativ große Druckfestigkeit, versagt jedoch schon bei kleinen Zugspannungen. Deshalb wird an Stellen wo zu große Zugspannungen auftreten Stahl (Bewehrung) zur Verstärkung einbetoniert.

Stahlbau

Der Stahlbau bezeichnet den Teil des Ingenieurbaus bei dem für den Bau von Tragwerken in erster Linie Stahl zum Einsatz kommt. Dabei werden gewalzte Stahlträger, Bleche und Rohre aus Baustahl und seit relativ kurzer Zeit auch Stahlgussteile durch Nieten, Verschweißen oder Verschrauben miteinander zu einem Tragwerk verbunden. Neben dem reinen Stahlbau gibt es auch den Stahlverbundbau, der Stahlelemente mit Beton verbindet und den Stahl-Skelettbau. Der Stahlbau verbindet den Vorteil der vergleichsweise kurzen Planungs- und Bauzeit mit einer flexiblen Ausführung des Tragwerkes. Diese Flexibilität ergibt sich beispielsweise durch die Verwendung relativ leichter und schlanker, hochbelastbarer Bauteile und einen hohen wie auch präzisen Vorfertigungsgrad und damit verkürzte Montagezeiten. Nachteile des Stahlbaus sind die relativ hohen Materialkosten (stark schwankende intern. Stahlpreise), ein relativ aufwendiger Korrosions- und Brandschutz, die hohe Schwingungsanfälligkeit wie auch ungünstige Schallübertragung von Stahlbauwerken. Der hohe Kostenfaktor bedingt daher eine sorfältige ökonomische Prüfung bei der Verwendung von Stahlbaukonstruktionen gegenüber kostengünstigeren Baukonstruktionen aus Holz oder Stahlbeton. Sie erscheinen überall dort sinnvoll eingesetzt, wo überdurchschnittlich hohe Festigkeitsanforderungen an die Konstruktion gestellt werden (extreme Spannweiten von Dachtragwerken, Stahl-Skelettbau im Hochhausbau) oder ästhetische, formale Gestaltungsgründe schlanke Konstruktionen fordern (meistens im Zusammenhang mit transparenten, repräsentativen Stahl-Glas-Architekturen). Stahlbau wird eingesetzt im